Der Nexenhof ist ein 200 Jahre alter Gutshof, ca. 50 km nordöstlich von Wien, im Weinviertel. Der Hof ist Heimstatt des Ayurveda Vereins Nexenhof und bietet neben mehrjährigen Ausbildungen wie z.B. der Komplementär-Pflege Ayurveda diverse Workshops und Retreats rund um Ayurveda, Yoga und Selbsterfahrung an.

Der Nexenhof mit seinen Menschen ist ein besonderer Ort, den wir sehr zu schätzen gelernt haben. Seit einiger Zeit sind wir auch Mitglieder des Vereins und unterstützen ihn damit auch finanziell. Der Info-Folder gibt einen umfangreichen Eindruck der Tätigkeiten des Vereins:

http://www.ayurveda-verein.at/download/Programm.pdf

„Forscher prophezeien Ende der Fleischkultur“

„Die Herstellung eines einzigen Kilogramms Schweinefleisch verschlingt rund 10.000 Liter Wasser. […] Es gibt auf den derzeit verfügbaren Ackerflächen schlicht nicht genug Wasser, um neun Milliarden Menschen mit dermaßen viel Fleisch zu ernähren. […] Die meisten Experten stimmen darin überein, dass es schon heute genug Getreide gäbe, um noch weit mehr als neun Milliarden Menschen zu ernähren. Doch mehr als die Hälfte des Getreides wird zu Viehfutter und Biosprit verarbeitet oder landet im Müll.“ — spiegel.de

Im aktuellen profilwissen bin ich auf den britischen Sozialforscher Richard Wilkonson und sein Buch „Gleichheit ist Glück: Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind“ gestossen.

„Je größer die Schere zwischen Arm und Reich, desto größer der Leidensdruck einer Gesellschaft.“

Das mußten wir allen zurufen, die hören wollen.

„Zahllose Asphaltklumpen trieben dicht an der Oberfläche des klaren Wassers. Drei Tage später war morgens das Meer um uns herum so schmutzig, daß wir die Zahnbürste nicht ins Wasser stecken konnten, und Abdullah brauchte eine Extraration Süßwasser für seine Gebetswaschungen. Der Atlantik war nicht mehr blau, sondern gräulich-grün und trübe, voller asphaltähnlicher Ölklumpen von Stecknadelgröße bis zur Größe eines Butterbrotes. Mittendrin schwammen Plastikflaschen. So etwas hatte ich während der Kon-Tiki-Reise nie gesehen. Uns allen wurde klar, dass die Menschen tatsächlich im Begriff stehen, ihre wichtigste Lebensquelle, die unentbehrliche Filtrieranlage der Erdkugel, zu verunreinigen: das Weltmeer. Mit Grauen wurde uns bewußt, wie ernst die Lage für uns war und wie ernst sie erst für kommenede Generationen sein wird. Das mußten wir allen zurufen, die hören wollen. Was hilft es, dass sich Ost und West an Land über soziale Reformen streiten, solange alle Nationen unsere gemeinsame Lebensader, das Weltmeer, zu einer gemeinsamen Kloake aus Ölrückständen und chemischem Abfall machen?“ — Thor Heyerdahl, 1967