Es herbstlt, der Garten wird winterfest gemacht und die letzte Kräuterausbeute wird geerntet. Wenn man so eine Menge Kräuter auf einmal erntet, stellt sich natürlich die Frage wie man sie haltbar macht. Eine schnelle und schmackhafte Variante ist das Verarbeiten der frischen Kräuter zu einem Pesto.
Hier die Grundzutaten, die ich verwende:
- Olivenöl
- Zwiebel
- Knoblauch
- Zitronensaft
- Salz
- Pinienkerne und/oder Walnüsse, Mandeln, Kürbiskerne etc.
- und natürlich die Kräuter
Ich habe hier absichtlich auf Mengenangaben verzichtet. Experimentiert ein wenig! Mit mehr Öl wird es ein klassisches Pesto, mit weniger wird’s eher ein Aufstrich. Zum Olivenöl kann man noch andere Öle wie Kürbiskernöl geben. Mit dem Knoblauch und Zwiebel eher sparsam umgehen, ausser man mag gern die rohe Schärfe. Der Klassiker bei den Kräutern fürs Pesto ist natürlich Basilikum, aber nicht weniger gut wird’s mit Liebstöckl/Maggiekraut. Auch hier heisst es einfach ausprobieren!
Das alles muss in einen wirklich guten Mixer, der in der Lage ist, die Nüsse ordentlich zu zerkleinern. Bei mir hat sich der Vitamix bewährt, mit seinen 2 PS pulverisiert er geradezu alles, mit dem man ihn füttert – selbst Tim Taylor hätte damit wohl seine Freude.
Jetzt ist es so, das Pesto macht man ja auch eigentlich, um die Kräuter in eine haltbare Form zu bringen. Wenn es allerdings so richtig schmackhaft gelingt, ist es jedoch auch richtig schnell bei uns wieder aufgegessen!