Das Hügelbeet zeichnet sich ja an sich dadurch aus, dass es aussieht wie ein Hügel. Deshalb wird das folgende eher als eine Hügelbeetvariante bezeichnet. Wenn man sich den Begebenheiten anpasst, kann es halt sein, dass immer ein bisserl was anderes rauskommt als geplant. Vom Aufbau her entspricht es vermutlich dem Hügelbeet, nur wurde es eben kein Hügel.

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Als Vorbereitung für das Innenleben des Beets wurde in der vorhandenen Fläche eine Grube ausgehoben. Das ist auch schon der Hauptunterschied zum Hügelbeet, das man eher vom ebenen Boden aus aufbaut. Diese Variante hat sich aufgrund der vorhandenen Erde und des Platzmangels beim Umgraben im Garten so ergeben. Der Garten befindet sich in der Nähe eines Flusses. Dort wird gerade am Hochwasserschutz gearbeitet, deswegen gibt es dort jede Menge Holzschnitt und Astwerk.

Als erste Schicht werden dicke Äste und kleinere Holzstämme eingebracht. Das Holz dient zugleich als Wasserspeicher und durch die Verrottung liefert es Energie, also Wärme. Darauf wird dann Astwerk geschichtet. Für die obersten Schichten gibt es verschiedene Varianten. Aufgrund des vorhandenen Materials wurde hier Gartenerde und als Mulch Rasenschnitt vermischt mit etwas Sägespäne.

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Aufgrund des kleinen Gartens gibt es nicht wirklich eine Möglichkeit zu kompostieren. In der Nähe des Ortes gibt es allerdings eine größere Kompostieranlage. Wir bringen dort unsere Küchenabfälle hin und holen dafür Mulchmaterial und Komposterde. So ergibt sich auch eine Art Kreislauf.

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Wir werden sehen wie sich das Beet entwickelt!