Spannendes Projekt: Der Interkulturelle Gemeinschaftsgarten soll ein Ort werden, an dem

  • alternative Formen der Sprachaneignung,
  • gegenseitige Unterstützung durch sozialen
    Austausch und
  • ökologische Selbstversorgung mit Pflanzen
    stattfindet.

Damit soll der Garten auch der Erweiterung der biologischen Vielfalt von Kulturpflanzen dienen und das psychosoziale Wohlbefinden der TeilnehmerInnen, durch die Schaffung von Aktions- und Entspannungsräumen im Garten, fördern.

Menschen unterschiedlicher Herkunft sollen die Möglichkeit haben, Gartenbeete zu pflegen, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen auszuüben, sie weiter zu geben bzw. Alltagswissen und Kulturtechniken auszutauschen (Wissens- und Erfahrungsaustausch).

https://www.facebook.com/INKUGA

Lunzers Maß-Greißlerei in Wien bietet ein Geschäft, in dem Lebensmittel unverpackt angeboten werden. Die Behältnisse fürs Mitnehmen bingt man selbst mit. Oder wenn nix zur Hand, kann man im Geschäft auch Behälter erwerben. Ziel ist es, Wegwerfverpackungen zu vermeiden. Eine befreundete Kundin, die dort regelmäßig einkauft, meint: „Um wieviel weniger Müll man dadurch produziert ist echt erstaunlich und erschreckend zugleich.“

Auch in Innsbruck ist ein ähnliches Projekt im Entstehen: Liebe & Lose. Die Vorfinanzierung läuft über ein durchaus erfolgreiches Crowdfunding-Projekt: startnext.com/liebeundlose

Und auf Facebook findet sich „Frau Linsches Mission“, die Facebook-Page bietet aktuelle Infos rund um das Thema Einkaufen ohne Wegwerfverpackungen aus Plastik.

linsches-mission

Während draussen noch das Hügelbeet und der Rest des Gartens in Arbeit ist, werden drinnen die Pflanzen gezogen. Heute galt es die Tomatentriebe zu pickieren. Wie das geht zeigt der Herr jbfblog ganz gut.

Wie oft ist man im Weihnachtsstress in letzter Sekunde auf der Suche nach dem passenden Geschenk? Und dann kauft man halt oft irgendwas, damit’s getan ist oder schenkt einen Gutschein. Wie wär’s mal mit Folgendem: Spende den Betrag, den du für ein Geschenk ausgeben würdest und schreib für den zu Beschenkenden eine schöne Karte mit Infos über das Spendenprojekt.

Hier meine Empfehlung: Independent Poor Children Ashram

Independent Poor Children Ashram

„Das Indien-Projekt von Raimund Feher. 2008 wurde durch rein private Mittel der poor children ashram in der Nähe Neu Delhis – für rund 30 bis max. 50 Straßenkinder erbaut. Dank finanzieller Mithilfe einiger Yogaschüler wurde der Betrieb aufrecht erhalten. Um den Kindern eine noch bessere Schulausbildung zu ermöglichen, wurde ein Grundstück zum eigenen Schulbau, neben dem Ashram, abbezahlt. Jeder Cent der Spendenbeträge gehen direkt nach Indien und werden dort ausschließlich zum Wohl der Kinder aufgewendet. Dies ist ein absolut persönliches Projekt das ansonsten keine Förderungen erhält. Auch in Indien ist Winter und für Medikamente, gute Kleidung, gutes Essen etc. und die Schulkosten benötigt es Geld.“

Natürlich kann man auch an andere lokale Spendenorganistationen spenden oder akut für die Betroffenen des Taiphuns auf den Phillippinen.

Noch eine Möglichkeit: Man unterstützt mit dem Geld ein Crowdsourcing-Projekt. So kann man eventuell Spende und Geschenk kombinieren. Mit dem Geld investiert man z.B. in eine Produktidee und wenn es zustande kommt, bekommt er zu beschenkende ein Exemplar.

My friend Judith is taking part in a challenge to raise money for a sustainable tourism project. Would be great if you find the time to help her out and vote for her project on thisisyourplanet.com. Here’s her pitch:

Here’s the background story of my idea:
I have lived for 1 1/2 years in Lao PDR (Laos) now, where I came to gain more experience in responsible tourism management (the topic I have studied). During this time, I recognized the need for responsible village tours.

Currently, villages hardly profit from tourism which is by now one of the greatest industries of this developing country. While many tour groups visit villages, they usually just walk around, take pictures and leave without any encounter or expenditure.

Through interactive tours, we create a platform for meaningful encounters as opposed to a ‚zoo like‘ experience. These encounters foster cultural exchange, support the longevity of traditional arts and ways of life and bring social economic development directly to the village. Further, villagers would receive valuable training and education and assistance in revitalising cottage industry.
The local textile company Ock Pop Tok, which has been working closely together with many villages for more than 10 years, strongly supported this idea and funded me to write a detailed feasibility study to prove the demand as well as the operational feasibility of this concept. 
Now the company decided that they would like to run these tours on a non-profit basis (which means that all profit from their side would go back to village development projects), so we need money to cover the cost of the planning, training and launching period!
This project aims to start small but has the potential to be replicated all over the country and therefor create a much higher impact.

 

„Forscher prophezeien Ende der Fleischkultur“

„Die Herstellung eines einzigen Kilogramms Schweinefleisch verschlingt rund 10.000 Liter Wasser. […] Es gibt auf den derzeit verfügbaren Ackerflächen schlicht nicht genug Wasser, um neun Milliarden Menschen mit dermaßen viel Fleisch zu ernähren. […] Die meisten Experten stimmen darin überein, dass es schon heute genug Getreide gäbe, um noch weit mehr als neun Milliarden Menschen zu ernähren. Doch mehr als die Hälfte des Getreides wird zu Viehfutter und Biosprit verarbeitet oder landet im Müll.“ — spiegel.de

Im aktuellen profilwissen bin ich auf den britischen Sozialforscher Richard Wilkonson und sein Buch „Gleichheit ist Glück: Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind“ gestossen.

„Je größer die Schere zwischen Arm und Reich, desto größer der Leidensdruck einer Gesellschaft.“

Das mußten wir allen zurufen, die hören wollen.

„Zahllose Asphaltklumpen trieben dicht an der Oberfläche des klaren Wassers. Drei Tage später war morgens das Meer um uns herum so schmutzig, daß wir die Zahnbürste nicht ins Wasser stecken konnten, und Abdullah brauchte eine Extraration Süßwasser für seine Gebetswaschungen. Der Atlantik war nicht mehr blau, sondern gräulich-grün und trübe, voller asphaltähnlicher Ölklumpen von Stecknadelgröße bis zur Größe eines Butterbrotes. Mittendrin schwammen Plastikflaschen. So etwas hatte ich während der Kon-Tiki-Reise nie gesehen. Uns allen wurde klar, dass die Menschen tatsächlich im Begriff stehen, ihre wichtigste Lebensquelle, die unentbehrliche Filtrieranlage der Erdkugel, zu verunreinigen: das Weltmeer. Mit Grauen wurde uns bewußt, wie ernst die Lage für uns war und wie ernst sie erst für kommenede Generationen sein wird. Das mußten wir allen zurufen, die hören wollen. Was hilft es, dass sich Ost und West an Land über soziale Reformen streiten, solange alle Nationen unsere gemeinsame Lebensader, das Weltmeer, zu einer gemeinsamen Kloake aus Ölrückständen und chemischem Abfall machen?“ — Thor Heyerdahl, 1967

OccupyInnsbruck ist Teil der globalen Occupy-Bewegung. Seit über einem Monat gibt es in Innsbruck eine permanente Besetzung, zunächst am Boznerplatz, jetzt schon länger im Waltherpark. Auch zu Weihnachten bleiben die Besetzer in ihrer Zeltstadt.

Rund um OccupyInnsbruck gibt es einige interessante Informationen rund um alternative Systemansätze, v.a. die Monetative und Initiative Grundeinkommen.

Die Tiroler Tageszeitung hat bereits mehrmals über die Initiative geschrieben, es gibt auch ein Video (auf der TT-Seite etwas versteckt), das einen ganz guten Eindruck vermittelt:

Weitere Links, um auf dem laufenden zu bleiben:

Weiterer aktueller Lesestoff dazu: