Von der Permakultur-Akademie im Alpenraum hab ich gerade folgende Infos bekommen:
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Das „Earth Care Manual“ von Patrick Whitefield wird ins deutsche übersetzt und kann ab sofort vorbestellt werden!

Das Earth Care Manualgilt als Permakultur-Standardwerk fr die gemßigten Klimazonen und wird in deutscher Sprache ab Herbst 2014 zur Verfgung stehen.

Das Handbuch gibt einen motivierenden und praxisnahen Ausblick auf zukunftsfhige Alternativen zur Gestaltung von Grten und Landwirtschaft, Gebuden, Siedlungen und Gemeinschaften und auf den nachhaltigen Umgang mit Energie, Nahrung und Wasser.

Das Earth Care Manualzeigt auf, dass Permakultur ein ganzheitliches Konzept ist, das eine Vielfalt grner Ideenmiteinander verbindet, und rckt die Ziele der Permakultur in greifbare Nhe: vielfltiger Ertrag auf mglichst kleiner Flche bei geringem Energieverbrauch, effektive Nutzung von Ressourcen bei grßtmglicher Frderung der biologischen Vielfalt und kosoziale sowie konomische Zukunftsfhigkeit.

Das Buch beschreibt ausfhrlich und mit vielen Beispielen die geeigneten Schritte, die jede/r von uns in diese Richtung tun kann, sowohl große als auch kleine, in der Stadt wie auf dem Land. 

Helfen auch Sie mit, das Projekt zu realisieren, indem Sie bereits jetzt das 568 Seiten umfassende Buch vorbestellen und bezahlen. Vorverkaufspreis EUR 85.- plus Versand.
Bestellungen ab sofort an
bestellung-ecm@permakultur-akademie.com oder 0043 650 212 75 22 

Seit dem letzten Bild ist knapp ein Monat vergangen. Inzwischen lässt sich täglich Salat zupfen, die nächsten Radieschen sind bald soweit und erste Zucchini sind erntereif. Um die Tomaten besser vor Regen zu schützen, ist ein einfaches Gewächshaus entstanden, das sich hoffentlich nächstes Jahr auch zum Pflanzen ziehen nutzen lässt. Die Kräuter wachsen auch gut.
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Letzten November hab ich in der Nähe von Wien u.a. bei Marlies Ortner einen Einführungskurs in die Permakultur gemacht. Wir besuchten am letzten Tag ein Wohn- und Permakulturprojekt bei Maria Gugging. Die Lebensgemeinschaft sucht jetzt Verstärkung:

Wer hat Lust auf….
… ein junges Gemeinschafts-Haus-Garten-Permakultur-Projekt
… einen 2400 qm großen sonnigen Südhang mit dem Wienerwald gleich hinterm Gartenzaun
…einen Permakulturgarten mit viel Obst, Gemüse & Kräutern in allen Varianten
…Hühner , Bienen und 2 Katzen
… einen zum Schwimmteich umfunktionierten Pool
… ein helles 200 qm Haus im Grünen, doch nahe an Wien
Wir sind vier offene, motivierte Erwachsene zwischen 30 und 35 Jahren und zwei Kinder (6 Monate und 2,5 Jahre), die mittendrin sind einen vielfältigen Lebensraum zu gestalten – an einem Ort, der noch viele Möglichkeiten bietet. Wir suchen eine Person oder gerne auch ein Pärchen, die ab Oktober Lust haben, mit uns zu wohnen, zu gestalten, zu gärtnern, neue Ideen zu entwickeln, zu kochen, zu feiern, zu genießen, usw…
AGB:
– ruhiges, helles 12 qm Schlafzimmer mit eigenem Zugang zu Dachterrasse & Garten
– ein großer heller Flur-/Vorraum (10 qm), welcher sich super als Büro oder ähnliches eignet
– in einem gemeinsam genutzten Haus mit 200 qm Wohnfläche, mit großem Wohnzimmer mit Balkon, Küche, 3 Bädern, Dachboden, Werkraum, 50 qm Dachterrasse, Naturpool & 2000 qm Permakultur-Selbstversorgungs-Garten,
– um 600 Euro inkl. Betriebskosten im Monat (exkl. Gas, Strom, Internet)
Das Haus liegt in Maria Gugging bei Klosterneuburg, westlich von Wien. Es ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Wien aus leicht zu erreichen…ein tägliches Pendeln in die Stadt ist daher gut möglich.
Bei Interesse melde dich doch einfach telefonisch oder per e-mail.
Wir freuen uns!
Die Gugginger

Weitere Details: http://derstandard.at/anzeiger/immoweb/Detail/7314788/Zimmer-in-WG-Garten-Projekt

Tja, noch nicht ganz. Volkmar Geiblinger hat eine Crowdfunding Kampagne gestartet, um das Post-Processing des Rohmaterials zu finanzieren. Meine Unterschützung hat er, bin gespannt, wenn die Talks online sind. Hier gibt’s Details zur Kampagne:

Hier könnt ihr die Umsetzung direkt unterstützen:
http://www.wethetrees.com/campaigns/ipc11-cuba-2013-all-the-talks

Erster Salat und Radieschen sind geerntet. Zucchini wachsen gut und sind kurz vorm Blühen. Kräuter lassen sich Zeit. Wobei: Die nach den Eisheiligen ausgesäten (Dill, Petersilie, Schnittlauch) wachsen recht gut. Der vorher innen gezogene Basilikum und Thymian lässt sich Zeit. Ich glaube, ich habe einen Bonsai-Basilikum gezüchtet. Alles in allem entwickelt sich’s aber nicht schlecht. Der Salat wird blattweise geerntet, so können die Pflanzen nachwachsen. Wie gehofft sind zwischen den Kräutern Brennnesseln aufgetaucht. Die landen in grünen Smoothies, später dienen sie dann als Lebendmulch. Freude und Überraschung: Minze und Kapuzinerkresse, die ich nicht ausgesäht habe, wachsen auch. Die Nachbarn beobachten weiterhin neugierig mit.

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Ich hatte ja inständig gehofft, dass der Garten verschont bleibt, aber jetzt sind sie da: Die Schnecken. An sich ist der Garten recht isoliert, aber u.a. durch das Mulchen steigen ja die Chancen, dass die Spanische Wegschnecke ihren Weg zu den Pflanzen findet.

Das gemeinste am Anfang war, dass man sie bei schönen Wetter gar nicht so wahrnimmt, weil sie nachtaktiv sind. Nur der eine oder andere Setzling ist am Morgen plötzlich verschwunden.

In der Permakultur heisst es, es gibt keine Probleme, kein Unkraut, keine Schädlinge. Es bedeutet „nur“, dass in Bezug auf den Nutzen des Gartens für den Menschen etwas aus dem Gleichgewicht ist. Und das ist es auch. (Vermutlich) Mit dem Mulchmaterial wurden die Schnecken an einen Ort gebracht, in dem zunächst noch nichts gewachsen ist. Dann kamen die Setzlinge: Tomaten, Kräuter, Salat und so weiter. Was sollen die Schnecken denn sonst fressen, wenn sie schon da sind?

Im Moment werden die Schnecken eher noch als „Problem“ und nicht als Teil des Systems behandelt. Pflanzen mit Kaffee besprühen, die berüchtigten Biertassen sind im Einsatz, Sägemehl und ungelöschter Kalk kommt eventuell noch. Man wird sehen, wie sich das entwickelt.

Was gibt es für Alternativen? Nur eine Vermutung: Wenn der Garten insgesamt „lebendiger“ wäre (Lebendmulch zum Beispiel), wären im Moment die Setzlinge nicht die einzige Nahrung für die Schnecken. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie ausgerechnet auf den jungen Basilikum oder die Tomaten gehen, wäre eventuell geringer. Gern werden Fressfeinde der Schnecken „ins Feld geführt“, aber Enten oder Igel wären hier eher arm dran.

Da ohne Zweifel von der Ernte des Gartens zum Glück nicht mein Überleben abhängt, kann ich es als „Lernspiel“ sehen, beobachten und versuchen, das ganze als System zu verstehen und entsprechend zu handeln. Das fängt bei kleinen „Übungen“ an, wie loszulassen, wenn einer „meiner“ Setzlinge, den ich „mühevoll“ hochgepeppelt habe, von Schnecken gefressen oder nur angeknappert wird und dann abstirbt.

Update: Im Moment bewährt sich, einfach in der Nacht nochmal mit Taschenlampe den Garten abzusuchen und die Schnecken einzuklauben, unter Tags verstecken sie sich einfach zu gut.

Foto-Credit: https://flic.kr/p/nDuQTj / CC

Das Hügelbeet zeichnet sich ja an sich dadurch aus, dass es aussieht wie ein Hügel. Deshalb wird das folgende eher als eine Hügelbeetvariante bezeichnet. Wenn man sich den Begebenheiten anpasst, kann es halt sein, dass immer ein bisserl was anderes rauskommt als geplant. Vom Aufbau her entspricht es vermutlich dem Hügelbeet, nur wurde es eben kein Hügel.

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Als Vorbereitung für das Innenleben des Beets wurde in der vorhandenen Fläche eine Grube ausgehoben. Das ist auch schon der Hauptunterschied zum Hügelbeet, das man eher vom ebenen Boden aus aufbaut. Diese Variante hat sich aufgrund der vorhandenen Erde und des Platzmangels beim Umgraben im Garten so ergeben. Der Garten befindet sich in der Nähe eines Flusses. Dort wird gerade am Hochwasserschutz gearbeitet, deswegen gibt es dort jede Menge Holzschnitt und Astwerk.

Als erste Schicht werden dicke Äste und kleinere Holzstämme eingebracht. Das Holz dient zugleich als Wasserspeicher und durch die Verrottung liefert es Energie, also Wärme. Darauf wird dann Astwerk geschichtet. Für die obersten Schichten gibt es verschiedene Varianten. Aufgrund des vorhandenen Materials wurde hier Gartenerde und als Mulch Rasenschnitt vermischt mit etwas Sägespäne.

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Aufgrund des kleinen Gartens gibt es nicht wirklich eine Möglichkeit zu kompostieren. In der Nähe des Ortes gibt es allerdings eine größere Kompostieranlage. Wir bringen dort unsere Küchenabfälle hin und holen dafür Mulchmaterial und Komposterde. So ergibt sich auch eine Art Kreislauf.

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Wir werden sehen wie sich das Beet entwickelt!

Ich versuche einen Kleinstgarten nach permakulturellen Prinzipien aufzubauen. Wir werden sehen!

Vergangenes Wochenende war ich beim Permakultur Einführungskurs in Maria Gugging dabei. Unter der Leitung von Marlies Ortner bekamen wir eine Rundumeinführung. Der Einführungskurs ist das erste Modul in einer Reihe von Ausbildungseinheiten der zertifizierten Permakultur Ausbildung der Akademie.

Permakultur versteht sich als System, das nach dem Vorbild von Kreisläufen und Mustern in der Natur ein nachhaltigeres Leben ermöglicht.

Der Nexenhof ist ein 200 Jahre alter Gutshof, ca. 50 km nordöstlich von Wien, im Weinviertel. Der Hof ist Heimstatt des Ayurveda Vereins Nexenhof und bietet neben mehrjährigen Ausbildungen wie z.B. der Komplementär-Pflege Ayurveda diverse Workshops und Retreats rund um Ayurveda, Yoga und Selbsterfahrung an.

Der Nexenhof mit seinen Menschen ist ein besonderer Ort, den wir sehr zu schätzen gelernt haben. Seit einiger Zeit sind wir auch Mitglieder des Vereins und unterstützen ihn damit auch finanziell. Der Info-Folder gibt einen umfangreichen Eindruck der Tätigkeiten des Vereins:

http://www.ayurveda-verein.at/download/Programm.pdf